Infomationen über verschiedene Berufsbilder die wir anbieten

Die vorliegenden Berufsbilder sind druch Fachleute des Fachverband Infra erstellt worden (www.bauberufe.ch).

» Strassenbauer/in (173 KB)
» Grundbauer/in (171 KB)


»Quelle: Schweizerischer Baumeisterverband, Abteilung Berufsbildung.

Für weitere Fragen, steht Dir gerne unsere Ausbildungsverantwortlichen zur Verfügung.

Berufsbilder


Verkehrswegbauer/in (Strassenbauer/in)

Berufsbeschreibung
Strassenbauer und Strassenbauerin bauen und unterhalten Strassen, Trottoirs, Über- und Unterführungen, Sportplätze usw. Sie sind vom Vermessen bis zum fertig gestellten Bau dabei: Sie übernehmen die Absteck- Aushub-, Aufschüttarbeiten, erstellen Schächte und verlegen die Leitungen (Entwässerung, Kanalisation, Elektrizität usw.), schalen und betonieren (Mauern, Treppen usw.), versetzen Randabschlüsse, erstellen oder verlegen den Belag. Der Beruf zählt zum Berufsfeld „Verkehrswegbau“: Der Verkehrswegbau umfasst den Bau verschiedenster Verkehrswege, ob Strassennetz, Sportplatz, Schienennetz oder Industriebelag. Diese Bauwerke sind täglich hohen Belastungen, z.B. durch Fahrzeuge, Maschinen, Züge, Gebäudelast, ausgesetzt. Für die Arbeiten werden zahlreiche Geräte, kleine, grosse und ganz spezifische Baumaschinen eingesetzt.

Anforderung
Abgeschlossene Volksschule. Freude am Arbeiten im Freien und am Umgang mit Geräten und Maschinen, handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, gute Konstitution, Sicherheitsbewusstsein, Teamfähigkeit und Selbständigkeit.

Ausbildung
3 Jahre Lehre. Theoretischer Unterricht an der Berufsschule für VerkehrswegbauerInnen. Die Schwerpunktausbildung beginnt im 3. Lehrjahr. Interkantonale Einführungskurse ergänzen die praktische Tätigkeit und den Berufsschulunterricht.

Entwicklungsmöglichkeiten
Abschluss in einem anderen Fachbereich des Berufsfeldes Verkehrswegbau ohne Zusatzlehrjahr möglich. Vorarbeiter/in (Praxis und Vorarbeiterschule), Berufsprüfung als Baupolier/in (Polierschule), Bauführer/in (Techniker/in TS), höhere Fachprüfung als dipl. Baumeister/in oder dipl. Bauleiter/in. Ausbildung als Techniker/in TS oder Ingenieur/in FH. Spezialisierung: Berufsprüfung als Baustoffprüfer/in.

» Strassenbauer/in Info-Flyer (173 KB)


Grundbauer/in

Berufsbeschreibung
Der Grundbauer ist im Spezialtiefbau tätig, d.h. er hilft mit, schwierige und anspruchsvolle Tiefbauarbeiten zu erledigen. Dazu Zählen z.B. Tiefbohrungen um danach die Tragfähigkeit eines Fundaments zu berechnen; Sichern von Baugruben; Erstellen von Pfählgründungen, die später die Gebäudelast auf tiefliegenden Baugrund übertragen; Bauen von Anlagen, um das Grundwasser zu nutzen. Bei all seinen Arbeiten setzt der Grundbauer grosse Baumaschinen ein. Der Beruf zählt zum Berufsfeld „Verkehrswegbau“: Der Verkehrswegbau umfasst den Bau verschiedenster Verkehrswege, ob Strassennetz, Sportplatz, Schienennetz oder Industriebelag. Diese Bauwerke sind täglich hohen Belastungen, z.B. durch Fahrzeuge, Maschinen, Züge, Gebäudelast, ausgesetzt. Für die Arbeiten werden zahlreiche Geräte, kleine, grosse und ganz spezifische Baumaschinen eingesetzt.

Anforderung
Abgeschlossene Volkschule. Freude am Arbeiten im Freien und am Umgang mit Geräten und Maschinen, handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, gute Konstitution , Sicherheitsbewusstsein, Teamfähigkeit und Selbständigkeit.

Ausbildung
3 Jahre Lehre. Theoretischer Unterricht an der Berufsschule für VerkehrswegbauerInnen. Die Schwerpunktausbildung beginnt im 3. Lehrjahr. Interkantonale Einführungskurse ergänzen die praktische Tätigkeit und den Berufsschulunterricht.

Entwicklungsmöglichkeit
Abschluss in einem anderen Fachbereich des Berufsfeldes Verkehrswegbau ohne Zusatzlehrjahr möglich. Vorarbeiter/in (Praxis und Vorarbeiterschule), Berufsprüfung als Baupolier/in (Polierschule), Bauführer/in (Techniker/in TS), höhere Fachprüfung als dipl. Baumeister/in oder dipl. Bauleiter/in. Ausbildung als Techniker/in TS oder Ingenieur/in FH. Spezialisierung: Berufsprüfung als Baustoffprüfer/in.


» Grundbauer/in Info-Flyer (171 KB)


Kaufmann / Kauffrau Typ B und E

Berufsbeschreibung
Kaufmann und Kauffrau übernehmen die verschiedenartigen Tätigkeiten, die sich in der Administration aller Unternehmen mehr oder weniger abspielen: Sie verfassen Briefe, Protokolle, Verträge, in der Muttersprache und in Fremdsprachen, erstellen Berichte, arbeiten Konzepte aus, werben für Produkte, treffen Vereinbarungen mit Kunden und Lieferanten, klären ab, kaufen ein, planen, organisieren, führen die Buchhaltung, erstellen Statistiken usw. Für viele Arbeiten setzen sie dabei den Computer ein. Klar ist , dass die Aufgaben je nach Arbeitsstelle, Betriebsgrösse und Brache unterschiedlich sind. Die Lehre gilt als Fundament. Wichtig ist, sich danach weiterzubilden und zu spezialisieren, gemäss den eigenen Interessen und Fähigkeiten. Basisausbildung: Kaufmann und Kauffrau mit Basisausbildung beherrschen alle Routine-Arbeiten in der Administration. Beispielsweise schreiben sie Briefe, Berichte und Aktennotizen nach Vorgabe, bedienen die Bürogeräte, pflegen die Kunden- und Lieferantendatei, nehmen Telefonanrufe entgegen.

Erweiterte Ausbildung:
Kaufmann und Kauffrau mit erweiterter Ausbildung verfügen über vertiefte theoretische Kenntnisse im Wirtschaftsbereich. Sie kennen die betrieblichen und kundenrelevanten Abläufe genauso wie die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge. Sie können die ihnen übertragenen Aufgaben gezielt und fachgerecht ausführen.

Anforderung
Basisausbildung: Abgeschlossene Volkschule mittlerer Stufe
Erweiterte Ausbildung: Abgeschlossene Volkschule oberste Stufe.

Je nach Tätigkeitsbereich und Brache sind allenfalls spezielle Fähigkeiten verlangt. Doch an jedem Arbeitsplatz zählen: Teamfähigkeit, Kontaktfreudigkeit, Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Organisationstalent, Diplomatie, Fantasie- und Vorstellungsvermögen, gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Fremdsprachen.

Der Mulitcheck muss erfolgreich verlaufen sein. Siehe auch unter Multicheck


Ausbildung
Die Lehre dauert 3 Jahre. Basisausbildung und erweiterte Ausbildung unterscheiden sich durch verschiedene Ausbildungsziele, die es zu erreichen gilt. Zu Beginn des ersten Lehrjahres besucht der Lehrling einen Basiskurs, um die elementaren Arbeits- und Kommunikationstechniken kennen zu lernen. Brachenspezifische Kompetenten werden in überbetrieblichen Kursen, 2-4 Tage pro Lehrjahr, vermittelt. Die Anzahl Stunden an der Berufsschule nimmt vom ersten zum dritten Lehrjahr ab. Nach dem ersten Lehrjahr wird im Lehrbetrieb und in der Schule eine Standortbestimmung durchgeführt. Je nach Leistungen des Lehrlings kann daraufhin ein Niveauwechsel vorgenommen werden. Neu ist die Ausbildung nicht mehr schwergewichtig auf kaufmännische Kompetenzen ausgerichtet, sondern auch auf Sozial-, Methoden- sowie fach- und lernbereichbezogene Kompetenzen. Andere Ausbildungsmöglichkeiten: Eine Alternative zur Lehre ist die Handelsmittelschule, deren Diplom staatlich anerkannt ist. Sie dauert 3-4 Jahre im Vollzeitunterricht, z.T. wird gleichzeitig auch die Berufsmatura absolviert. Da mehr Unterrichtsstunden gegeben sind, kann eine breitere Allgemeinbildung vermittelt werden. Einige Schulen bieten die kaufmännische Ausbildung mit Informatik an (Informatikkaufmann). Die Handelsmittelschule ist jedoch teurer als die Lehre. Die Berufschancen sind nach beiden Ausbildungswegen gleich.

Entwicklungsmöglichkeiten
Im kaufmännischen Bereich steht gut ausgebildeten Berufsleuten eine Vielzahl von Funktionen und Berufsmöglichkeiten offen.